Sunneenergie lüchtet i!

Weitaus genug Sonnenenergie

Die Sonne liefert zu jedem Zeitpunkt 10’000 mal mehr Energie auf die Erde, als die ganze Menschheit braucht. Was muss geschehen, dass wir diese Gratisenergie auch nutzen?

Atomstrom war und ist nicht billig und wird indirekt subventioniert

Jahrzehntelang wurde die Atomindustrie indirekt subventioniert, denn weder ist das Risiko einer atomaren Verseuchung genügend versichert, noch ist die Entsorgung für die nächsten 200’000 Jahre geregelt, geschweige denn finanziert.

Öl-, Benzin und Kohle wird indirekt subventioniert

Auch die Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Öl, Benzin oder Kohle wird indirekt subventioniert, denn über deren Preis sind sog. externen Zusatzkosten der Feinstaub- und Klimabelastung nicht gedeckt.

Erneuerbare Energien sind bei fairem Wettbewerb wirtschaftlicher

Würde ein fairer wirtschaftlicher Wettbewerb mit realen Kosten herrschen, wären umweltfreundliche Erneuerbare Energien weit wirtschaftlicher als die veralteten Energieträger.

Wie kann ein fairer Wettbewerb entstehen?

Ein Weg um für gleichlange Spiesse zu sorgen, wäre es, die realen Kosten bei Atomstrom und fossilen Energieträgern einzufordern. Dies muss und soll in Ansätzen mittels CO2-Steuer und Versicherungspflicht bei Atomstrom auch zu einem wesentlichen Teil geschehen. Werden jedoch die vollen Kosten erhoben, hätte dies zur Folge, dass wir damit die energieintensive Inland-Produktion der exportierenden Schweizer Wirtschaft ins benachbarte Ausland drängen würden. Der gewünschte Effekt würde zumindest gedämpft. Die gestiegenen Produktionskosten würden zudem über die Produktpreise direkt an den konsumierenden Mittelstand weitergegeben.

Über Steuern finanzierte Subventionen sind demokratisch und Mittelstandsfreundlich

Subventioniert man hingegen Erneuerbare Energien, analog wie nuklearen und fossilen Energien, so werden die Mittel über den Staatshaushalt, also über Steuern, eingezogen. Steuern sind demokratisch festgelegt und richten sich nach den realen finanziellen Verhältnissen. Vermögende Millionäre und gewinnbringende Konzerne, denen man die letzte Jahrzehnte die Steuern stets gesenkt hat, bezahlen mehr als der Mittelstand. Diese Finanzierungsform ist somit demokratischer und vermindert den Druck auf den Mittelstand.

Richtig investieren, lange profitieren

Erneuerbare Energien haben im Gegensatz zu den Fossilen oder Atomaren einen entscheidenden wirtschaftlichen Vorteil: Die angezapften Energien sind praktisch unerschöpflich. Für jede Kilowattstunde fossiler Energie muss entsprechend ÖL gesucht gefördert werden. Auch für Atomstrom muss Uran gefördert werden, was übrigens alles andere als umweltfreundlich oder CO2-neutral ist. Bei Solar-, Wind- oder Wasseranlagen einmal erstellt muss nichts „nachgefüllt“ werden. Somit Fallen bei erneuerbaren Energien die Kosten bei der Investition an, während die Produktion einer zusätzlichen Kilowattstunde kaum ins Gewicht fällt. Ein einmal investierter Franken wird also sehr langfristige Renditen abwerfen und ist somit nicht nur umwelttechnisch, sondern auch im wirtschaftlich Sinne eine langfristige und nachhaltige Investition in die Zukunft.

Das Geld für die nötigen Investition ist längst da

Die aktuelle Tiefzinslage bedeutet, dass das brachliegende Kapital geradezu nach Investitionen verlangt. Was also liegt näher also die mit negativzinsbelasteten BVG-Vermögen in hiesige – und damit Währungsschwankungssichere – Anlagen zur Gewinnung Erneuerbarer Energien anzulegen? Bund, Kantone und Gemeinde sollen deshalb die Grundlage für ein solches gross angelegtes Investitionsprogramm liefern.

Bürokratie verhindert Anlagen

Die beste Finanzierung von Anlagen nützt nichts, wenn diese nicht gebaut werden können. Auf verschiedenste Weise wird durch mangelnde Reglementierung, langwierige Verwaltungsabläufe die Bewilligungsprozesse dringend benötigte Bauten verzögert.

Genug geredet, was wir nun dringend brauchen sind mehr Solaranlagen, mehr Windparks, mehr Flusskraftwerke:

i lose zue – Ihri Bewärtig zällt!

Gemeinden sollen dazu verpflichtet werden, die Erneuerbaren Energiepotentiale ihrer gemeindeeigenen Infrastruktur (Holzheizungen, Solaranlagen, Fernwärme, Windpotentiale etc.) in den nächsten 5 Jahren bis zu mindestens 60% auszuschöpfen. Und in 10 Jahren zu 80% auszuschöpfen.Das Kapital dazu erhalten Sie vom Bund zu 0% für die nächsten 50 Jahre.

Bewerten Sie den Vorschlag!
3.3)

Weiter finanziert der Bund einen Investitionsfond für Erneuerbare Energien: 0%, 50 Jahre. Aus diesem Fonds werden Anlagen für Erneuerbare Energien finanziert. Der Fond ist ergebnisorientiert zu eufnen d.h. er wird so lange entsprechend erhöht, bis die demokratisch vereinbarten Klimaziele erreicht werden können.

Bewerten Sie den Vorschlag!
2.8)

Die bürokratischen Hemmnisse für den Bau von Solar-, Wind- und Flusskraftwerk sollen auf das Nötigste beschränkt werden. Die Verfahren die heute bis zu 10 Jahre in Anspruch nehmen, sollen in 18 Monaten durchgezogen werden. Die verschiedenen Interessengruppen sollen von Anfang an in das Verfahren involviert werden, die Zuständigkeiten konzentriert, die Prozesse und Kriterien sollen standardisiert werden. Am Ende eines jeden Projektes soll ein Volksentscheid stehen.

Bewerten Sie den Vorschlag!
4.3)

Ab 2030 werden in Indien nur noch e-Autos zugelassen werden. Das können wir auch. Ab 2030 sollen in der Schweiz nur noch elektrische Neuwagen eine zugelassen werden. Verbrennungsmotoren sind nur noch mit spezieller Ausnahmebewilligung mit entsprechend hoher Besteuerung erhältlich. Diese Bestimmung wird dazu führen, dass schon heute die Investitionen in die benötigte e-Infrastruktur fliessen werden.

Bewerten Sie den Vorschlag!
3.7)

Der e-Franken ist eine Blockchain-basierte, offizielle Schweizer Währung. Ein e-Franken entspricht 1:1 einem normalen Schweizer Franken. Der Vorteil des e-Frankes liegt bei der Verrechnung. Beim Kauf von ausländischen Produkten kann automatisch eine CO2 Steuer abgeführt werden. Wenn das gekaufte Produkt seinen CO2 Ausstoss ausweisen kann, so wird nur das effektiv benötigte CO2 besteuert und direkt verbucht. Kann der CO2-Ausstoss nicht ausgewiesen werden, so wird ein CO2-Durchschnittswert pro Umsatzfranken des Herkunftslandes berechnet. Damit wird nicht nur der administrative Aufwand für die CO2 Steuer sehr klein, es wird damit auch möglich ausländische Importe und Webshop-Einkäufe fair zu besteuern. Gegenüber den inländischen Anbietern werden gleich lange Spiesse geschaffen.

Bewerten Sie den Vorschlag!
3.8)

Remo Oser in den Nationalrat!